Digitale Transformationsprozesse scheitern, wenn das herkömmliche Führungsverständnis nicht passt.

Vielleicht besitzt Ihr Management eine klare digitale Transformationsstrategie? Dann besteht immer noch die Gefahr, dass die Strategie scheitert oder nicht so erfolgreich umgesetzt wird wie geplant. Warum? 70% aller Innovationen scheitern nicht an mangelnden Konzepten, sondern am Faktor Mensch – und im Spezifischen an der Führung. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass keine Passung zwischen der digitalen Transformationsstrategie und der Führung samt Umsetzungsprozessen vorhanden ist. Wäre es nicht schön, wenn es hier einen Fit gäbe? Ein theoretisch fundierter, pragmatischer Prozess hilft, die richtigen Innovationsgrundlagen samt richtiger Führung zu meistern, damit KMUs die digitale Transformation richtig planen, führen und erfolgreich umsetzen können. Dabei gilt es drei gängige Muster zu beleuchten:

1) Wissenslücken schliessen.

Geschäftsleitungen überdenken oder innovieren ihre Geschäftsmodelle oft nur unzureichend (z.B. Casadesus-Masanell & Zhu, 2013). Möglicherweise ist nicht vollumfänglich bekannt, was zur Geschäftsmodellinnvation alles gehört (z.B. Gassmann, Frankenberger, & Csik, 2014). Mit wem, mit was und auf welche Art und Weise wird Wert generiert? Wie kann die Innovation optimal „gebrandet“ werden (z.B.  Fetscherin & Heilmann, 2015)? Wenn Geschäftsleitungen bzgl. dieser einfachen Fragen Antworten fehlen, dann muss man dort ansetzen. Denn alle Unternehmen in allen Branchen werden von der digitalen Transformation betroffen sein (z.B. Van Alstyne, Parker, & Choudary, 2016). Vor allem eben auch KMU (z.B. Christensen, Johnson, & Kagerman, 2009), von denen bislang in der Öffentlichkeit noch wenig gesprochen wird.

2) Gewohnheiten beseitigen.

Geschäftsleitungen folgen oftmals der sog. dominanten Branchenlogik, d.h. sie orientieren sich an den Schritten der MitbewerberInnen  und sind innerhalb ihrer Branchen kognitiv gefangen. Dabei wäre das Gegenteil genau das Richtige, um neue und innovative Wege zu gehen. Deshalb gibt es auch Methoden wie bspw. das Design Thinking (z.B. Johansson-Sköldberg, Woodilla, & Çetinkaya, 2013), um Denkprozesse in Gang zu setzen, die über den gewohnten Tellerrand reichen.

3) Führungsverständnis modernisieren.

Forschung zeigt, dass althergebrachte Führungskonzepte nicht ideal sind für digitale Transformationsprozesse (z.B. Barba-Sánchez, Martínez-Ruiz, & Jiménez-Zarco, 2017). Gesetzt der Fall, dass obige skizzierte Wissenslücken und Gewohnheiten in der Planung der digitalen Transformationsstrategie beseitigt wurden, d.h. ein erfolgversprechende Innovationsstrategie vorliegt: dann fehlt noch die passende Führung. Aber auf welche Konzeption kann man zurückgreifen? Transformationale Führung (z.B. Jonas, Meier, Boss, Heilmann, & Seiler, 2010; Judge & Piccolo, 2004) unterstützt digitale Transformation (z.B. Alos-Simo, Verdu-Jover, & Gomez-Gras, 2017). Warum? Weil sie stark motivierende Anteile besitzt. Weil neue Ideen, neue Perspektiven, neue Problemlösungsansätze forciert werden. Das ist genau das, was Unternehmen im Rahmen von Innovationen benötigen. Aber wie kommt man idealerweise dort hin?

In drei Schritten zur Ableitung transformationaler Führung.

Das ist der ideale Prozess, um die passende Führung für Ihren digitalen Transformationsprozess zu erzielen:

Wenn Sie mehr wissen möchten, wie wir solche Lösungen generieren oder wenn Sie Fragen haben: Wir freuen uns auf Fragen, Rückmeldungen und Anmerkungen. Sie können auch gerne hier unser Artikel – erschienen in der kmuRundschau im Dezember 2017 – als PDF (Heilmann & Altuncevahir, 2017) downloaden.

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