Unsicherheit: Wenn keine Erfahrungen vorhanden sind.

Durch digitale Transformation wird bis 2025 in Europa eine industrielle Bruttowertschöpfung von geschätzten 1.42 Billionen CHF erzielt (Bloching et al., 2015). Und deshalb innovieren viele Unternehmen aktuell genau in den Bereichen AI (Artificial Intelligence), Big Data, Blockchain, Cloud Devices, Internet of Things, Smart Devices oder Social Media.

Diese Innovationen müssen auch verständlich und wirksam vermarktet werden. Vor allem, wenn potenzielle Kunden noch gar keine Erfahrung mit einer spezifischen Innovation machen konnten.

Deshalb müssen Unternehmen die Bedürfnisse und Verhaltensweisen potenzieller Nutzer kennen und modellieren können – und dabei Erkenntnisse der Entscheidungsforschung nutzen, um erfolgreich zu sein.

3 Basisschritte für die erfolgreiche Vermarktung von Innovation.

Um Innovationen erfolgreich vorzunehmen und positionieren zu können, werden drei Elemente aus wirtschaftspsychologischer Sicht zur Messung bei potenziellen Zielgruppen empfohlen (z.B. Heilmann, 2018):

  • Eigen-Analyse / DNA: Wie wird die Innovation von aussen – von den Zielgruppen – wahrgenommen? Für welche Werte und Attribute steht dort die Innovation? Wodurch begeistert die Innovation aktuelle und potenzielle Zielgruppen?
  • Kundenbedürfnisse: Welche funktionalen und emotionalen Kundenbedürfnisse sind für die Zielgruppen – und damit für die Innovation – relevant?
  • Megatrends: Welche Umweltbedingungen und gesellschaftlichen Megatrends sind für die Zielgruppen – und damit für die Innovation – relevant?

Mehr Informationen finden Sie bitte in unserer neuesten Publikation zu diesem Thema:

Publikation in der kmuRundschau (1/19).

Kontakt.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, wie wir die Innovations-DNA, den Innovations-Bedarf und die Trends erfassen, Schwachstellen diagnostizieren, entwickeln und damit Innovationserfolg modellieren können: Bitte kontaktieren Sie uns einfach! Wir freuen uns, wenn wir Ihnen behilflich sein dürfen.

Dr. Tobias Heilmann

t.heilmann@campaignfit.ch

+41 43 536 57 20

Weiterführende Quellen.

  • Accenture (2015). Improving Customer Experience Is Top Business Priority for Companies Pursuing Digital Transformation, According to Accenture Study” news release, https://newsroom.accenture.com/news/improving- customer-experience-is-top-business-priority-for-companies- pursuing-digital-transformation-according-to-accenture-study.html.
  • Brakus, J. J., Schmitt, B. H., & Zarantonello, L. (2009). Brand experience: what is it? How is it measured? Does it affect loyalty?. Journal of Marketing, 73(3), 52-68.
  • Bloching, B., Leutiger, P., Oltmanns, T., Rossbach, C., Schlick, T., Remane, G., … & Shafranyuk, O. (2015). Die digitale Transformation der Industrie; Was sie bedeutet. Wer gewinnt. Was jetzt zu tun ist. Roland Berger Strategy Consultants and BDI, Munich, Berlin, February.
  • Gigerenzer, G. (2008). Why heuristics work. Perspectives on psychological science, 3(1), 20-29.
  • Gruber, M., MacMillan, I. C., & Thompson, J. D. (2013). Escaping the prior knowledge corridor: What shapes the number and variety of market opportunities identified before market entry of technology start-ups?. Organization Science, 24(1), 280-300.
  • Heilmann, T. (2018). Die Bilder in unserem Kopf: Die Psychologie der Geschäftsmodellinnovation. kmu RUNDSCHAU, 2, 34-36.
  • Khorasaninejad, M., Chen, W. T., Devlin, R. C., Oh, J., Zhu, A. Y., & Capasso, F. (2016). Metalenses at visible wavelengths: Diffraction-limited focusing and subwavelength resolution imaging. Science, 352(6290), 1190-1194.
  • Larkin, Y. (2013). Brand perception, cash flow stability, and financial policy. Journal of Financial Economics, 110, 232-253.
  • Lemon, K. N., & Verhoef, P. C. (2016). Understanding customer experience throughout the customer journey. Journal of Marketing, 80(6), 69-96.