Der Knackpunkt: Zielorientierung

Selbstorganisierte Teams gelten im agilen Businessumfeld aktuell oft als Allheilmittel. Das klingt modern und verheisst Autonomie. Dabei ist die Forschungslage unklar (z.B. Stewart et al., 2011).

Pieterse et al. (2019) zeigen, dass man eben nicht einfach selbstorganisierte Teams für alle Situationen empfehlen kann. Der Erfolg selbstorganisierter Teams hängt stark davon ab, ob man im Team das gleiche, homogene Ziel und die gleiche Strategie verfolgt. Wenn das nicht der Fall ist, d.h. Diversity in der Zielorientierung, dann sinkt die Teamleistung – und hierarchische Führung ist deutlich effektiver. Das bedeutet, dass Unternehmen vor Einführung selbstorganisierter Teams viel Zeit & Energie investieren müssen, um zielhomogene Teams zu kreieren. Sonst bleibt der erhoffte Vorteil aus.

Vielleicht bedeutet es auch, dass bisherige Führungsformen oft überlegen sind, da einfacher und klarer? Was meinen Sie? Wie ist Ihre Meinung?

Lösung.

Wenn auch Sie mit Ihrer Mannschaft erfolgreiche, selbstorganisierte Teams wollen: Bitte kontaktieren Sie uns einfach! Wir freuen uns, wenn wir Ihnen behilflich sein dürfen.

Dr. Tobias Heilmann

t.heilmann@campaignfit.ch

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Literaturtipp

Pieterse, A. N., Hollenbeck, J. R., van Knippenberg, D., Spitzmüller, M., Dimotakis, N., Karam, E. P., & Sleesman, D. J. (2019). Hierarchical leadership versus self-management in teams: Goal orientation diversity as moderator of their relative effectiveness. The Leadership Quarterly, 30(6), 101343.