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Wissenschaftliche Evidenz

Ihr Auswahlverfahren sagt weniger voraus, als Sie denken. Es geht mehr als doppelt so gut.

Bessere Besetzungen sind keine Glückssache, sondern eine Frage der Methode.

Unstrukturierte Interviews, das, was die meisten Unternehmen nutzen, hängen nur schwach mit dem späteren Berufserfolg zusammen: Validität .19. Strukturierte Interviews erreichen .42, mehr als das Doppelte. Diese Übersicht zeigt, welche Auswahlverfahren wirklich funktionieren, basierend auf der grössten Meta-Analyse der letzten 30 Jahre.

Die grösste Überraschung: Intelligenztests galten jahrzehntelang als Goldstandard (Validität 0.51). Die neue Analyse zeigt: Es sind nur 0.23. Strukturierte Interviews schlagen sie deutlich.

Validitätskoeffizienten im Überblick

Je höher der Wert, desto besser sagt das Verfahren den Joberfolg vorher. Klicken Sie auf einen Balken für Details.

≥ 0.35 (sehr gut)
0.25-0.34 (gut)
0.15-0.24 (moderat)
< 0.15 (schwach)
Klicken oder hovern Sie auf ein Verfahren

Wie gut ist Ihr Recruiting-Prozess?

Die meisten KMU nutzen unstrukturierte Interviews, das Verfahren mit der niedrigsten Validität. Eine Fehlbesetzung kostet CHF 80'000-280'000. Ich zeige Ihnen, wie Sie Besetzungen treffen, und dahinter stehen können.

Wie neurodivergente Talente durch Standard-Recruiting verloren gehen, und welche drei Anpassungen helfen: Artikel lesen →

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Wissenschaftliche Grundlage

Die Daten basieren auf Sackett, P.R., Zhang, C., Berry, C.M., & Lievens, F. (2022): Revisiting meta-analytic estimates of validity in personnel selection. Journal of Applied Psychology, 107, 2040-2068. DOI: 10.1037/apl0000994

Dr. Tobias Heilmann
Wirtschaftspsychologe · Führung · Rekrutierung · Neurodiversität
Dr. phil. UZH Dozent ETH · UZH · ZHAW · HWZ 15+ Jahre Praxis